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Musterauswertung · anonymisierter Realfall

Der Betrieb ist gesund und hat trotzdem 152 786 € liegen lassen.

Hier die gekürzte Form auf Basis eines anonymisierten Musterfalls aus einem öffentlich hinterlegten Jahresabschluss, gerechnet von unserer Engine.

01 · Ihr Dashboard

Drei Kennzahlen, drei Maßnahmen.

Klickbares Dashboard, passwortgeschützt, der Zugang gehört Ihnen: jede Kennzahl erklärt sich selbst. Dazu ein vierseitiger PDF-Report zum Ausdrucken, Besprechen oder Weiterreichen.

M1 · MAHNWESEN

DSO (Days Sales Outstanding)

Schwäche
69,3 Tage
schwach bis 90 Tagestark bis 20 Tage
M2 · NACHTRÄGE

Umsatzrentabilität (ROS)

Achtung
3,7 %
schwach ab 0 %stark ab 10 %
M3 · SKONTI

Materialaufwandsquote

Ohne Vergleichswert
34,3 %

Kein Branchen-Vergleichswert hinterlegt.

02 · Ihre Maßnahmen

Jede Maßnahme in Euro beziffert.

Gerechnet von unserer Engine: Für jede Maßnahme 3 Szenarien. Gegeneffekte berücksichtigt.

Maßnahmekonservativrealistischoptimistisch
45 950 €91 900 €137 850 €
16 093 €32 186 €65 050 €
3 214 €6 429 €10 470 €
M4 · Sonstige Kosten screenen5 894 €11 788 €23 576 €
M5 · Stundensätze/Verrechnungssätze kalkulatorisch prüfen und anheben6 362 €10 483 €5 645 €
Σ Einzeleffekte77 513 €152 786 €242 591 €

Bei M5 liegt das optimistische Szenario unter dem realistischen: Die aggressivere Annahme kostet nach unserer Rechnung mehr Menge, als sie an Marge bringt. Wir zeigen das, statt es zu glätten.

03 · Ihre 42 Kennzahlen

Die umfassendste Auswertung Ihrer Zahlen.

Die umfassendste Auswertung Ihrer Zahlen: 42 Kennzahlen, hier vollständig aufgeführt. Jede einzelne erklärt, jeder Befund begründet.

Die Kennzahlen hinter den 5 Maßnahmen
Maßnahme / KennzahlWertBewertung
M1 Mahnwesen · 91 900 €
Wie viele Tage im Schnitt zwischen Rechnung und Zahlungseingang vergehen. Jeder Tag weniger setzt unmittelbar Liquidität frei. Von allen 42 Kennzahlen der kürzeste Weg vom Befund zur Maßnahme. Gerechnet in der branchenüblichen Konvention: Forderungen inklusive Umsatzsteuer gegen den Netto-Umsatz; der Wert ist dadurch je nach Steuersatz leicht überzeichnet. Die Vergleichswerte rechnen genauso.69,3 Tage
Wie oft sich der Forderungsbestand im Jahr umschlägt. Die Kehrseite des DSO: Ein sinkender Umschlag zeigt, dass die Außenstände schneller wachsen als der Umsatz.5,3×
M2 Nachträge · 32 186 €
Der Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleistung. Zeigt Wertschöpfungstiefe und Preisdurchsetzung. Sie fällt, wenn Materialpreise steigen, ohne dass die Kalkulation nachzieht.65,7 %
M3 Lieferanten-Skonti · 6 429 €
Welcher Anteil der Gesamtleistung für Material und bezogene Leistungen aufgewendet wird. Die erste Stelle, an der Einkaufskonditionen, Verschnitt und Nachkalkulation sichtbar werden.34,3 %
M4 Sonstige Kosten · 11 788 €
Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung: Mieten, Versicherungen, Fahrzeuge, Beratung, Werbung. Der Sammelposten, in dem sich Kostenwildwuchs am häufigsten versteckt, weil keine Einzelposition auffällt.17,6 %
M5 Stundensätze · 10 483 €
Wie viel Umsatz im Schnitt auf einen Mitarbeiter entfällt. Der einfachste Produktivitätsvergleich innerhalb einer Branche, aussagekräftig aber erst zusammen mit dem Rohertrag je Mitarbeiter.179 259 €
Bewegt sich durch vier der fünf Maßnahmen (7)
Wie viel Gewinn nach Steuern von jedem Umsatz-Euro übrig bleibt. Die Kennzahl für Preis- und Kostendisziplin. Sie beantwortet, ob Wachstum überhaupt etwas einbringt.3,7 %
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern je Umsatz-Euro. Zeigt die Ertragskraft des Kerngeschäfts, bereinigt um Finanzierung und Steuerlage. Deshalb die übliche Größe im Betriebsvergleich.5,6 %
Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen je Umsatz-Euro. Kommt dem operativen Zahlungsüberschuss am nächsten und ist der übliche Bezugspunkt bei Finanzierungen und Bewertungen.7,1 %
Die Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals, unabhängig davon, ob es eigen- oder fremdfinanziert ist. Macht Betriebe mit unterschiedlicher Finanzierung vergleichbar und zeigt, ob sich Fremdkapital rechnet.7,3 %
Die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals. Der Maßstab aus Eigentümersicht: Verzinst sich das im Betrieb gebundene Geld besser als eine Alternativanlage?10,8 %
Der vereinfachte Innenfinanzierungsbeitrag des Jahres. Zeigt, wie viel Geld das Geschäft selbst erwirtschaftet hat, also die Basis für Tilgung, Investitionen und Ausschüttung.252 522 €
Wie viel Cashflow jeder Umsatz-Euro erzeugt. Der belastbarere Blick auf die Ertragskraft als die Umsatzrendite, weil die Abschreibungen neutralisiert sind und das Ergebnis weniger von Bilanzpolitik abhängt.5,2 %
Alle übrigen 29 Kennzahlen mit Wert und Bewertung
Gruppe / KennzahlWertBewertung
Liquidität (5)
Wie viel Prozent der kurzfristigen Schulden Sie sofort aus Kasse und Bank begleichen könnten. Zeigt die Reaktionsfähigkeit bei plötzlichem Zahlungsverlangen. Dauerhaft hohe Werte binden allerdings Kapital ohne Rendite.112,9 %
Deckung der kurzfristigen Schulden aus dem monetären Umlaufvermögen: Zahlungsmittel, Wertpapiere und Forderungen, ohne das Lager. Die Liquiditätskennzahl, auf die Banken zuerst schauen: Unter 100 % hängt die Zahlungsfähigkeit am Verkauf der Vorräte.258,2 %
Deckung der kurzfristigen Schulden aus dem gesamten Umlaufvermögen, inklusive Vorräte. Zeigt, ob fristenkongruent finanziert wird. Werte unter 100 % bedeuten, dass langfristiges Vermögen kurzfristig finanziert ist.276,6 %
Der Teil des Umlaufvermögens, der nicht kurzfristig finanziert ist, in Euro. Zeigt den Puffer für das laufende Geschäft; er wächst mit Lager und Forderungen und bindet dann Geld, das anderswo fehlt.1 284 000 €
Das nicht kurzfristig finanzierte Umlaufvermögen im Verhältnis zum Umsatz. Zeigt, wie viel Puffer das laufende Geschäft je Umsatz-Euro trägt, und macht die Kapitalbindung über Jahre und Betriebe hinweg vergleichbar.26,5 %
Kapitalstruktur (4)
Wie viel Prozent des Vermögens durch eigene Mittel finanziert ist. Die zentrale Größe jedes Bankratings: Sie bestimmt, wie viel Verlust der Betrieb trägt, bevor die Gläubiger betroffen sind.65,6 %
Der Anteil des Vermögens, der durch Schulden finanziert ist, das Spiegelbild der Eigenkapitalquote. Zeigt die Abhängigkeit von Gläubigern und damit den Spielraum bei Konditionsverhandlungen.34,4 %
Wie viel Fremdkapital auf jeden Euro Eigenkapital entfällt. Zeigt die Hebelwirkung der Finanzierung: Sie erhöht die Eigenkapitalrendite in guten Jahren und verschärft den Verlust in schlechten.52,5 %
Wie viele Jahre der Betrieb bräuchte, um sein Fremdkapital abzüglich der liquiden Mittel (Effektivverschuldung) aus dem laufenden Cashflow zu tilgen. Die Kennzahl für die Entschuldungsfähigkeit, so gerechnet wie im Bankenrating: Geld auf dem Konto mindert die Schuldenlast. Ein negativer Wert bedeutet, dass die liquiden Mittel das gesamte Fremdkapital übersteigen.0,2 Jahre
Vermögensstruktur (4)
Wie viel des Anlagevermögens durch Eigenkapital gedeckt ist. Prüft die goldene Bilanzregel: Langfristig gebundenes Vermögen soll langfristig finanziert sein.326,7 %
Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital zusammen. Werte unter 100 % bedeuten, dass ein Teil der Maschinen oder Gebäude kurzfristig finanziert ist, ein klassisches Warnsignal.354,3 %
Wie viel des Vermögens langfristig in Anlagen gebunden ist. Zeigt Fixkostenlast und Beweglichkeit: Hohe Werte bedeuten hohe Abschreibungen und wenig Spielraum bei Umsatzeinbrüchen.20,1 %
Der Anteil des Vermögens, der kurzfristig gebunden ist: in Vorräten, Forderungen und Zahlungsmitteln. Das Gegenstück zur Anlagenintensität: beweglicher, bindet aber Kapital im Umlauf.79,9 %
Aufwand & Produktivität (6)
Welcher Anteil der Gesamtleistung in Löhne, Gehälter und Sozialabgaben fließt. Neben der Materialquote die wichtigste Stellschraube, und die trägste, weil Personal kurzfristig kaum anpassbar ist.42,9 %
Der Anteil der Abschreibungen an der Gesamtleistung. Zeigt die Kapitalintensität: Liegen die Investitionen über Jahre unter den Abschreibungen, altert der Maschinenpark unbemerkt.1,6 %
Wie viel Prozent der Gesamtleistung von den betrieblichen Aufwendungen aufgezehrt wird: die Summe aus Material-, Personal-, Abschreibungs- und Sonstige-Aufwand-Quote. Der Schnelltest für die operative Marge: Was unter 100 % übrig bleibt, ist näherungsweise das Betriebsergebnis.96,4 %
Was nach Abzug von Material und bezogenen Leistungen von der Gesamtleistung übrig bleibt, in Euro. Die Größe, aus der alle übrigen Kosten und der Gewinn bezahlt werden müssen.3 140 300 €
Die durchschnittlichen Personalkosten je Mitarbeiter, inklusive Arbeitgeberanteil. Der Bezugswert, gegen den sich Umsatz und Rohertrag je Mitarbeiter rechnen müssen.75 926 €
Wie viel Wertschöpfung ein Mitarbeiter im Schnitt erwirtschaftet. Belastbarer als der Umsatz je Kopf, weil die Materialintensität herausgerechnet ist. Zugleich der direkte Gegenwert zu den Personalkosten je Kopf.116 307 €
Working Capital (6)
Wie viele Tage Lieferantenrechnungen im Schnitt offen bleiben. Zeigt, wie stark sich der Betrieb über Lieferanten finanziert: Hohe Werte schonen die Liquidität, kosten aber Skonto und Verhandlungsposition. Gerechnet in der branchenüblichen Konvention: Verbindlichkeiten inklusive Umsatzsteuer gegen den Netto-Materialaufwand; der Wert ist dadurch je nach Steuersatz leicht überzeichnet. Die Vergleichswerte rechnen genauso.25,4 Tage
Wie viele Tage die Ware im Schnitt im Lager liegt. Direkt in gebundenes Kapital übersetzbar: Jeder Tag Lagerdauer ist Geld, das nicht auf dem Konto liegt.29,8 Tage
Wie viele Tage zwischen der Bezahlung des Materials und dem Geldeingang vom Kunden vergehen. Die Gesamtsicht auf die Kapitalbindung im Umlauf, und die Zahl, die den Finanzierungsbedarf des Wachstums bestimmt.73,8 Tage
Wie oft der Bestand an Lieferantenverbindlichkeiten im Jahr umgeschlagen wird. Die Kehrseite des DPO und damit ein Spiegel des eigenen Zahlungsverhaltens.14,4×
Wie oft das Lager im Jahr komplett umgeschlagen wird. Ein fallender Umschlag ist das erste Anzeichen für Ladenhüter und überalterte Bestände, lange bevor es die Bewertung zeigt.12,2×
Wie oft das eingesetzte Kapital im Jahr durch den Umsatz umgeschlagen wird. Zeigt, wie effizient die Bilanz arbeitet: Derselbe Gewinn je Umsatz-Euro bringt mehr Kapitalrendite, wenn das Kapital öfter umschlägt.1,9×
Schuldendienst (4)
Wie oft das operative Ergebnis den Zinsaufwand deckt. Die Kennzahl für die Tragfähigkeit der Zinslast. Banken vereinbaren sie häufig als Covenant im Kreditvertrag.47,2×
Welcher Anteil des Umsatzes für Zinsen aufgewendet wird. Zeigt, wie stark die Finanzierung das Ergebnis belastet und wie empfindlich der Betrieb auf steigende Zinsen reagiert.0,1 %
Wie lange der Betrieb bräuchte, um seine Bankschulden abzüglich der liquiden Mittel aus dem laufenden Cashflow zu tilgen. Ein negativer Wert bedeutet: Die liquiden Mittel übersteigen die Bankschulden.-2,8 Jahre
Die Bankverbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel, in Euro. Die Größe, die Banken und Käufer meinen, wenn sie von Verschuldung sprechen. Ein negativer Wert ist eine Netto-Liquiditätsposition.-715 000 €

Werte aus dem Musterfall. im grünen Bereich · Achtung · schwach · kein Branchen-Vergleichswert hinterlegt.

Der nächste Schritt

  • 750 € einmalig, netto zzgl. USt3
  • Finden wir nicht mindestens 10.000 € Potenzial, bekommen Sie Ihr Geld zurück
  • Ergebnis in der Regel innerhalb von 3 Werktagen ab vollständigen Unterlagen

Dasselbe für Ihre Zahlen.

750 € einmalig, netto zzgl. USt3. Finden wir nicht mindestens 10.000 € Potenzial, bekommen Sie Ihr Geld zurück.